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Konstanz sucht den Oberbürgermeister: Männliche Wähler hätten lieber eine Oberbürgermeisterin, den Frauen ist es mehr oder weniger egal
Erschienen: 5. Juli 2012

In der Zeit vom 4.6. bis zum 22.6. lief auf rogare.ch eine Wahlumfrage zur OB-Wahl in Konstanz. Gefragt wurde, welchem Kandidaten man seine Stimme gehen würde und zusätzlich nach Alter, Geschlecht und danach, ob man in Konstanz wahlberechtigt sei.

972 Stimmen wurden abgegeben, darunter waren 270 Wiederholungen und 702 Erststimmen. Unter den Erststimmen waren nach eigenen Angaben 571 in Konstanz wahlberechtigt und von diesen 41% Frauen und 59% Männer.

Die stärkste Altersgruppe waren die 41-55 Jährigen mit 35%, dann die 26-40 Jährigen mit 29%, die 18-25 Jährigen mit 24% und schliesslich die älter als 55 Jährigen mit 12%.

Die 5 bestplazierten Kandidaten sind dieselben, wie in der offiziellen Wahl vom 1.7.
Die offizielle Wahl vom 1.7. und die Wahlumfrage auf rogare.ch zeigen dieselben 5 Kandidaten vorn, aber mit unterschiedlichen Stimmanteilen.
Im Durchschnitt entfielen 14% der männlichen Wählerstimmen auf Kandidatinnen und 8% auf Kandidaten. Bei den weiblichen Wählerstimmen entfielen im Durchschnitt fast genau so viele auf Kandidatinnen wie auf Kandidaten. Der durchschnittliche Mann hätte also fast zweimal lieber eine Oberbürgermeisterin, während die durchschnittliche Frau nur leicht eine Oberbürgermeisterin bevorzugt.
Dieses Diagramm zeigt den für öffentlichkeitswirksame Aktionen oft beobachteten Verlauf mit exponentiellem Abfall. Nachdem am späten Abend des 4.6. der Link zur Wahlumfrage auf Facebook veröffentlicht wurde, kamen am 5.6. 170 Stimmen zusammen. In den Folgetagen nahm die Anzahl der Stimmen exponentiell ab. Am 11.6. und am 15.6. gab es wahrscheinlich noch einmal neue Publicity durch andere Personen, die den Link veröffentlicht haben.

 

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